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Rechtliches

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

Stand: August 2026

1. Geltungsbereich 2. Vertragspartner 3. Vertragsschluss 4. Leistungsumfang und Produkte 5. Preise und Zahlungsbedingungen 6. Widerrufsrecht und vorzeitiges Erlöschen bei digitalen Inhalten 7. Nutzungsrecht und Lizenz 8. Bereitstellung und technische Voraussetzungen 9. Laufzeit und Kündigung des KI-Abos 10. Gesetzliche Anforderungen an digitale Produkte und Aktualisierungen 11. Gewährleistung und Mängelrechte 12. Haftung 13. Missbräuchliche Nutzung 14. Datenschutz 15. Änderungen dieser AGB 16. Aufrechnung und Zurückbehaltungsrecht 17. Schlussbestimmungen

1. Geltungsbereich

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge, die zwischen

Tim Bastian Schienke
An dem Heerwege 2
58093 Hagen
Deutschland
E-Mail: kontakt@kontor-journal.com

– nachfolgend „Anbieter" – und den Kunden – nachfolgend „Nutzer" – über den Erwerb und die Nutzung der Software „Kontor – The Trading Journal" sowie über damit verbundene digitale Leistungen geschlossen werden.

Die AGB gelten sowohl gegenüber Verbrauchern als auch gegenüber Unternehmern, soweit in der jeweiligen Bestimmung nicht ausdrücklich etwas anderes geregelt ist.

Verbraucher ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbstständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können.

Unternehmer ist eine natürliche oder juristische Person oder eine rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss des Vertrags in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbstständigen beruflichen Tätigkeit handelt.

2. Vertragspartner

Vertragspartner des Nutzers ist:

Tim Bastian Schienke
An dem Heerwege 2
58093 Hagen
Deutschland
E-Mail: kontakt@kontor-journal.com

Weitere gesetzlich vorgeschriebene Informationen ergeben sich aus dem Impressum des Anbieters.

3. Vertragsschluss

Die Darstellung der Produkte und Leistungen auf der Website stellt grundsätzlich kein rechtlich bindendes Angebot des Anbieters dar, sondern eine Aufforderung an den Nutzer, ein verbindliches Angebot zum Abschluss eines Vertrages abzugeben.

Der Nutzer gibt ein verbindliches Angebot ab, indem er den Bestellvorgang vollständig durchläuft und die hierfür vorgesehene Schaltfläche betätigt.

Der Vertrag kommt zustande, wenn der Anbieter das Angebot des Nutzers ausdrücklich annimmt oder dem Nutzer die bestellte digitale Leistung bzw. die Zugangsdaten, den Lizenzschlüssel oder die sonstige vertragsgemäße Bereitstellung zur Verfügung stellt.

Soweit die Zahlungsabwicklung über Stripe Managed Payments erfolgt, kann Stripe im Rahmen der von Stripe angebotenen Zahlungsabwicklung als Merchant of Record auftreten. Die konkrete Ausgestaltung der Zahlungs-, Steuer- und Rechnungsabwicklung richtet sich nach dem im Bestellprozess angezeigten Ablauf. Der Nutzungsvertrag über die Software richtet sich im Übrigen nach diesen AGB und dem zwischen Nutzer und Anbieter vereinbarten Leistungsumfang.

Der Anbieter speichert den Vertragstext nach Vertragsschluss im Rahmen der gesetzlichen Anforderungen. Der Nutzer erhält die Vertragsinformationen und die für den Vertrag relevanten Unterlagen, soweit vorgesehen, auf einem dauerhaften Datenträger, insbesondere per E-Mail.

Die für den Vertragsschluss zur Verfügung stehende Vertragssprache ist Deutsch.

4. Leistungsumfang und Produkte

Der Anbieter bietet insbesondere folgende digitale Produkte und Leistungen an:

4.1 Kontor Testversion

Die Testversion ermöglicht einen zeitlich begrenzten und gegebenenfalls in ihrem Funktionsumfang eingeschränkten kostenlosen Test der Software.

Soweit nicht im Bestellprozess oder auf der Website ausdrücklich anders angegeben, beträgt der Testzeitraum 14 Tage.

Nach Ablauf des Testzeitraums endet die Testversion automatisch, sofern kein kostenpflichtiger Vertrag abgeschlossen wurde.

4.2 Kontor Basis / Mentor / Pro

Bei den Tarifen „Basis", „Mentor" und „Pro" handelt es sich grundsätzlich um einmalig erworbene Nutzungsrechte an der jeweils angebotenen Softwareversion bzw. dem jeweils gebuchten Funktionsumfang.

Der konkrete Funktionsumfang des jeweiligen Tarifs ergibt sich aus der zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses gültigen Produktbeschreibung.

Ein Anspruch auf sämtliche Funktionen höherer Tarifstufen besteht nicht.

4.3 Upgrades

Ein Upgrade ermöglicht den nachträglichen Wechsel auf einen höheren Funktionsumfang, insbesondere von Basis auf Mentor, Mentor auf Pro oder Basis auf Pro, soweit das jeweilige Upgrade angeboten wird.

Das Upgrade wird nach erfolgreicher Zahlung freigeschaltet.

Der genaue Leistungsumfang und der hierfür zu entrichtende Preis werden vor Abschluss des Upgrades angezeigt.

4.4 KI-Abo

Das KI-Abo ist eine entgeltliche, monatlich laufende Zusatzleistung für die Nutzung der angebotenen serverseitigen KI-Auswertungsfunktionen.

Der konkrete Funktionsumfang, das monatliche enthaltene Kontingent sowie der Preis ergeben sich aus der jeweiligen Produktbeschreibung und werden dem Nutzer vor Vertragsschluss angezeigt.

Das KI-Abo wird grundsätzlich auf unbestimmte Zeit geschlossen und kann unter Beachtung der gesetzlichen und vertraglich vereinbarten Kündigungsbedingungen gekündigt werden.

4.5 Update & Support

„Update & Support" ist eine optionale, jährlich berechnete Zusatzleistung, soweit diese auf der Website angeboten wird.

Sie kann insbesondere laufende Weiterentwicklungen, zusätzliche Funktionen, nicht zwingend gesetzlich geschuldete Updates sowie Supportleistungen umfassen.

Gesetzlich geschuldete Aktualisierungen und sonstige gesetzliche Rechte des Nutzers bleiben hiervon unberührt.

Der konkrete Umfang der Zusatzleistung wird vor Vertragsschluss angegeben.

4.6 KI-Credits

Soweit angeboten, können zusätzliche KI-Credits einzeln erworben werden.

Die erworbenen Credits dienen ausschließlich der Nutzung der hierfür vorgesehenen KI-Funktionen innerhalb von Kontor.

Separat erworbene Credits werden grundsätzlich nicht automatisch monatlich zurückgesetzt. Gesetzliche Ansprüche des Nutzers, insbesondere aufgrund eines Widerrufs, einer Vertragsbeendigung oder eines Mangels, bleiben unberührt.

5. Preise und Zahlungsbedingungen

Es gelten die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses auf der Website bzw. im Bestellprozess angegebenen Preise.

Soweit nicht anders angegeben, verstehen sich die Preise gegenüber Verbrauchern als Endpreise einschließlich der gesetzlichen Umsatzsteuer.

Bei Unternehmern richtet sich die steuerliche Behandlung nach den gesetzlichen Vorschriften.

Der jeweils zu zahlende Gesamtbetrag wird dem Nutzer vor Abschluss der Bestellung angezeigt.

Die Zahlung erfolgt über die im Bestellprozess angebotenen Zahlungsmethoden.

Die Zahlungsabwicklung kann über Stripe Managed Payments einschließlich der dort angebotenen Zahlungsarten und des Zahlungsdienstes „Link" erfolgen.

Soweit Stripe im konkreten Zahlungsmodell als Merchant of Record auftritt, kann Stripe insbesondere die Zahlungsabwicklung, die umsatzsteuerliche Behandlung, die Rechnungsstellung bzw. Belegausstellung sowie die Bearbeitung zahlungsbezogener Vorgänge übernehmen. Maßgeblich ist insoweit der konkrete Ablauf im Checkout.

Für die Nutzung der Zahlungsdienste können ergänzend die jeweiligen Bedingungen von Stripe gelten.

Der Nutzer erhält vor Abschluss des Bestellvorgangs eine Übersicht über den zu zahlenden Gesamtbetrag und die gewählte Zahlungsart.

6. Widerrufsrecht und vorzeitiges Erlöschen bei digitalen Inhalten

Verbrauchern steht grundsätzlich ein gesetzliches Widerrufsrecht zu.

Die Einzelheiten ergeben sich aus der gesonderten Widerrufsbelehrung des Anbieters.

Bei digitalen Inhalten, die nicht auf einem körperlichen Datenträger geliefert werden, kann das Widerrufsrecht vorzeitig erlöschen, wenn die gesetzlichen Voraussetzungen hierfür erfüllt sind.

Dies setzt insbesondere voraus, dass der Verbraucher ausdrücklich verlangt, dass der Anbieter vor Ablauf der Widerrufsfrist mit der Ausführung des Vertrages beginnt, und dass der Verbraucher bestätigt, dass ihm bekannt ist, dass er durch den Beginn der Vertragsausführung sein Widerrufsrecht verliert.

Die erforderlichen Erklärungen und Bestätigungen werden im Bestellprozess gesondert eingeholt, soweit dies für das jeweilige Produkt erforderlich ist.

Gesetzliche Widerrufsrechte werden durch diese AGB nicht eingeschränkt.

7. Nutzungsrecht und Lizenz

Mit vollständiger Zahlung erhält der Nutzer das vertraglich vereinbarte Nutzungsrecht an der jeweils erworbenen Version bzw. Tarifstufe von Kontor.

Das Nutzungsrecht ist, soweit nicht ausdrücklich anders vereinbart, einfach und nicht übertragbar.

Die Software darf grundsätzlich nur für den eigenen persönlichen Gebrauch genutzt werden.

Eine Weitergabe des persönlichen Lizenzschlüssels oder der Zugangsdaten an Dritte ist nicht gestattet.

Eine gewerbliche Weiterveräußerung, Vermietung, Unterlizenzierung oder sonstige Überlassung der Software an Dritte ist nicht gestattet, soweit dies nicht ausdrücklich vereinbart wurde.

Eine Lizenz darf grundsätzlich nur auf einem Gerät gleichzeitig aktiv genutzt werden, soweit im jeweiligen Tarif keine abweichende Anzahl von Geräten vorgesehen ist.

Ein Gerätewechsel ist über die von der Software hierfür vorgesehenen Funktionen möglich. Bei einem Gerätewechsel kann die bisherige Aktivierung deaktiviert werden.

Eine Umgehung technischer Aktivierungs-, Lizenz- oder Zugriffsbeschränkungen ist nicht gestattet.

Die gesetzlichen Rechte des Nutzers bleiben unberührt.

Insbesondere bleiben zwingende gesetzliche Rechte hinsichtlich der Nutzung, Fehlerbehebung, Vervielfältigung oder sonstigen gesetzlich erlaubten Handlungen unberührt.

Der Quellcode der Software bleibt Eigentum des Anbieters bzw. der jeweiligen Rechteinhaber.

Eine Dekompilierung, Rückentwicklung oder sonstige Bearbeitung der Software ist nur im Rahmen der zwingenden gesetzlichen Vorschriften zulässig.

8. Bereitstellung und technische Voraussetzungen

Kontor wird ausschließlich digital bereitgestellt.

Nach erfolgreichem Vertragsschluss und Zahlung erhält der Nutzer die für die Nutzung erforderlichen Zugangsdaten, den Lizenzschlüssel, einen Downloadlink oder eine sonstige digitale Bereitstellung, soweit dies für das jeweilige Produkt erforderlich ist.

Der Nutzer ist dafür verantwortlich, die für die Nutzung erforderlichen technischen Voraussetzungen bereitzustellen, insbesondere ein geeignetes Endgerät, ein unterstütztes Betriebssystem sowie eine ausreichende Internetverbindung, soweit diese für die Nutzung erforderlich ist.

Der Anbieter ist nicht dafür verantwortlich, wenn der Nutzer die technischen Voraussetzungen für die Nutzung nicht erfüllt.

Dies gilt nicht, soweit die fehlende Nutzbarkeit auf einem vom Anbieter zu vertretenden Mangel des digitalen Produkts beruht.

9. Laufzeit und Kündigung des KI-Abos

Das KI-Abo wird, sofern im Bestellprozess nicht ausdrücklich eine andere Laufzeit angegeben wird, auf unbestimmte Zeit geschlossen.

Das KI-Abo verlängert sich automatisch um jeweils einen weiteren Abrechnungsmonat, sofern es nicht rechtzeitig gekündigt wird.

Die Kündigung ist grundsätzlich zum Ende des jeweiligen Abrechnungszeitraums möglich.

Die Kündigung kann über die hierfür auf der Website bzw. im Kundenkonto vorgesehene Kündigungsmöglichkeit erklärt werden.

Soweit gesetzlich vorgeschrieben, stellt der Anbieter auf der Website eine Kündigungsschaltfläche nach den gesetzlichen Vorgaben bereit.

Eine Kündigung lässt die bereits entstandenen Zahlungspflichten unberührt.

Bereits vollständig abgerechnete Zeiträume werden grundsätzlich nicht anteilig erstattet, sofern kein gesetzlicher Anspruch auf Erstattung besteht.

Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.

Nicht verbrauchtes, ausschließlich für den jeweiligen Abrechnungsmonat gewährtes monatliches KI-Freikontingent verfällt mit Ablauf des jeweiligen Abrechnungszeitraums, soweit es nicht ausdrücklich anders vereinbart wurde.

Separat erworbene KI-Credits werden von diesem monatlichen Verfall nicht erfasst.

Gesetzliche Rechte des Verbrauchers, insbesondere aufgrund eines Mangels, eines Widerrufs oder einer gesetzlich vorgesehenen Vertragsbeendigung, bleiben unberührt.

10. Gesetzliche Anforderungen an digitale Produkte und Aktualisierungen

Für Verbraucher gelten die gesetzlichen Vorschriften über Verträge über digitale Produkte.

Der Anbieter stellt digitale Produkte in der vertraglich vereinbarten Beschaffenheit bereit.

Soweit gesetzlich erforderlich, stellt der Anbieter während des maßgeblichen Zeitraums die erforderlichen Aktualisierungen einschließlich erforderlicher Sicherheitsaktualisierungen bereit und informiert den Nutzer über deren Verfügbarkeit.

Der Nutzer hat bereitgestellte Aktualisierungen innerhalb einer angemessenen Frist zu installieren, soweit dies für die Nutzung erforderlich ist.

Der Anbieter haftet nicht für einen Produktmangel, der allein darauf zurückzuführen ist, dass der Nutzer eine ordnungsgemäß bereitgestellte Aktualisierung trotz entsprechender Information nicht innerhalb einer angemessenen Frist installiert hat.

Dies gilt nur, soweit die gesetzlichen Voraussetzungen hierfür erfüllt sind.

Der Anbieter kann digitale Produkte weiterentwickeln und Änderungen vornehmen, soweit dies gesetzlich zulässig ist.

Änderungen, die über zur Aufrechterhaltung der Vertragsmäßigkeit erforderliche Aktualisierungen hinausgehen, werden nur vorgenommen, soweit hierfür ein vertraglich vorgesehener sachlicher bzw. triftiger Grund besteht, dem Nutzer dadurch keine zusätzlichen Kosten entstehen und die gesetzlichen Informationspflichten eingehalten werden.

Soweit eine Änderung die Zugriffsmöglichkeit oder Nutzbarkeit des digitalen Produkts für den Verbraucher nicht nur unerheblich beeinträchtigt, gelten die gesetzlichen Rechte des Verbrauchers, insbesondere das Recht zur unentgeltlichen Beendigung des Vertrages nach Maßgabe der gesetzlichen Vorschriften.

11. Gewährleistung und Mängelrechte

Es gelten die gesetzlichen Vorschriften über die Mängelrechte bei digitalen Produkten.

Der Anbieter gewährleistet die Vertragsmäßigkeit des digitalen Produkts nach Maßgabe der gesetzlichen Vorschriften.

Ein Produkt ist insbesondere dann mangelhaft, wenn es nicht die vereinbarte Beschaffenheit aufweist oder die gesetzlichen objektiven Anforderungen an digitale Produkte nicht erfüllt.

Die Tatsache, dass Software aufgrund ihrer technischen Komplexität nicht vollständig frei von Fehlern sein kann, schließt das Vorliegen eines Mangels nicht aus.

Nicht jeder geringfügige Fehler stellt automatisch eine erhebliche Vertragsverletzung dar. Die gesetzlichen Voraussetzungen für das Vorliegen eines Mangels und die daran anknüpfenden Rechte bleiben jedoch unberührt.

Bei Vorliegen eines Mangels stehen dem Verbraucher die gesetzlichen Rechte zu, insbesondere auf Nacherfüllung, Minderung, Vertragsbeendigung und gegebenenfalls Schadensersatz, soweit die jeweiligen gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sind.

Die gesetzlichen Verjährungs- und Beweislastregelungen bleiben unberührt.

12. Haftung

Der Anbieter haftet unbeschränkt für Schäden, die auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung des Anbieters, seiner gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen beruhen.

Der Anbieter haftet ferner unbeschränkt bei Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit.

Die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz bleibt unberührt.

Bei leicht fahrlässiger Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht haftet der Anbieter nur für den vertragstypischen und vorhersehbaren Schaden.

Wesentliche Vertragspflichten sind solche Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Nutzer regelmäßig vertrauen darf.

Im Übrigen ist die Haftung des Anbieters für leicht fahrlässig verursachte Schäden ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig.

Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten auch zugunsten der gesetzlichen Vertreter, Mitarbeiter und Erfüllungsgehilfen des Anbieters.

Der Anbieter übernimmt keine Verantwortung für Handels-, Anlage- oder sonstige wirtschaftliche Entscheidungen, die der Nutzer auf Grundlage der in Kontor dargestellten Daten, Statistiken, Auswertungen oder KI-generierten Informationen trifft.

Kontor dient ausschließlich der Dokumentation und Auswertung persönlicher Trading-Daten.

Kontor stellt insbesondere keine Finanz-, Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung dar und enthält keine individuelle Empfehlung zum Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten.

Der Nutzer bleibt für sämtliche von ihm getroffenen Handels- und Anlageentscheidungen selbst verantwortlich.

KI-generierte Inhalte können fehlerhaft, unvollständig oder missverständlich sein. Der Nutzer ist verpflichtet, KI-generierte Informationen eigenständig zu überprüfen und nicht ungeprüft als alleinige Grundlage für wirtschaftliche Entscheidungen zu verwenden.

13. Missbräuchliche Nutzung

Der Nutzer verpflichtet sich, die Software nicht rechtswidrig oder missbräuchlich zu verwenden.

Insbesondere ist es untersagt,

Bei einem erheblichen Verstoß gegen diese Pflichten kann der Anbieter den Zugang vorübergehend sperren oder den Vertrag aus wichtigem Grund kündigen, soweit die gesetzlichen Voraussetzungen hierfür vorliegen.

Gesetzliche Rechte des Nutzers bleiben unberührt.

14. Datenschutz

Informationen über die Verarbeitung personenbezogener Daten ergeben sich aus der gesonderten Datenschutzerklärung des Anbieters.

Die Datenschutzerklärung ist Bestandteil der rechtlich erforderlichen Informationen zum Umgang mit personenbezogenen Daten, jedoch nicht Bestandteil dieser AGB.

15. Änderungen dieser AGB

Der Anbieter ist berechtigt, diese AGB zu ändern, soweit hierfür ein sachlicher Grund besteht und die Änderung unter Berücksichtigung der Interessen des Nutzers zumutbar ist.

Eine Änderung kann insbesondere erforderlich sein aufgrund von Änderungen der Gesetzeslage, höchstrichterlicher Rechtsprechung, technischer Entwicklungen oder Änderungen des Leistungsangebots.

Änderungen werden dem Nutzer in geeigneter Form mitgeteilt.

Soweit eine Änderung bestehende Verträge betrifft, wird der Anbieter die gesetzlichen Anforderungen an die Zulässigkeit und Information über Vertragsänderungen beachten.

Eine Zustimmung des Nutzers wird nicht allein dadurch fingiert, dass der Nutzer auf eine Änderungsmitteilung nicht reagiert.

Soweit für eine Änderung die Zustimmung des Nutzers erforderlich ist, wird diese ausdrücklich eingeholt.

Zwingende gesetzliche Rechte des Nutzers bleiben unberührt.

16. Aufrechnung und Zurückbehaltungsrecht

Der Nutzer ist zur Aufrechnung nur mit unbestrittenen oder rechtskräftig festgestellten Gegenforderungen berechtigt, soweit gesetzlich zulässig.

Ein Zurückbehaltungsrecht kann der Nutzer nur ausüben, soweit seine Gegenforderung auf demselben Vertragsverhältnis beruht oder gesetzlich nicht ausgeschlossen werden darf.

Gegenüber Verbrauchern gelten die gesetzlichen Vorschriften uneingeschränkt.

17. Schlussbestimmungen

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.

Gegenüber Verbrauchern gilt die Rechtswahl nur insoweit, als hierdurch nicht der Schutz entzogen wird, der dem Verbraucher durch zwingende Bestimmungen des Rechts des Staates seines gewöhnlichen Aufenthalts gewährt wird.

Das UN-Kaufrecht wird ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig.

Ist der Nutzer Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist – soweit gesetzlich zulässig – Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus Vertragsverhältnissen mit dem Anbieter der Sitz des Anbieters.

Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, bleiben die übrigen Bestimmungen hiervon unberührt.

An die Stelle der unwirksamen Bestimmung treten die gesetzlichen Vorschriften.

Soweit diese AGB keine Regelung enthalten, gelten die gesetzlichen Vorschriften.